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naina
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Anmeldungsdatum: 19.05.2007
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Die Kraft des Mondes
BeitragVerfasst am: 20.05.2007 01:24 Antworten mit ZitatNach oben





Die Kraft des Mondes


          Der
Naturforscher Charles Darwin wußte noch, daß die Menschen wie alle
Säugetiere, Vögel und Insekten, „jenem geheimnisvollen Gesetz
unterworfen sind, wonach gewisse normale Prozesse, wie Schwangerschaft,
Pflanzenwachstum und Reife, Dauer verschiedener Krankheiten, von den
Mondperioden abhängig sind“. Alte Kalender verzeichneten stets den
aktuellen Mondstand, weil man damals die Kenntnis besaß, daß die Kräfte
des Mondes für den Lebensalltag von größerer Bedeutung sind als die des
Sonnenstandes.

Der Mond „boomt“. In unserer hochtechnisierten und
durchrationalisierten Industriegesellschaft erleben wir derzeit die
Renaissance eines alten Wissens, das früher ganz selbstverständlich den
Alltag durchzog. Im biologisch-dynamischen Landbau der Anthroposophen,
bei Bauern in Tirol und Bayern (Öko-Region „Lamer Winkel“) und bei den
Herstellern der Bach-Blütenessenzen in England beispielsweise ist die
Kenntnis der feinen Wirkmacht der Mondphasen auf Mensch und Natur
lebendig geblieben.


Es ist eine stille, eine sanfte Revolution von innen heraus. Nach außen
hin scheint es, als hätte sich noch nichts geändert, aber im
verborgenen integrieren immer mehr Menschen das Wissen um die Kraft des
Mondes in ihr alltägliches Leben.

So glaubte auch ich mich
mit meiner „Mondorientierung“ zunächst allein auf weiter Flur. Bis sich
herausstellte, daß über die Hälfte der Mitarbeiter in der Firma ihre
Blumen nur an ganz bestimmten Tagen gießen und düngen, daß die
Sportsfreundin dazu übergegangen ist, den Friseur nur noch an Löwe-
oder Jungfrautagen aufzusuchen und daß auch viele andere Bekannte bei
Haus- und Gartenarbeiten sich nach dem Mondstand richten.

          
          Mond und Frau, Sonne und Mann
Auffallend dabei ist, daß insbesondere Frauen diesem neuentdeckten
Wissen gegenüber aufgeschlossen reagieren. Das ist jedoch nicht allzu
verwunderlich, führt man sich folgendes Phänomen vor Augen: Heidnische,
vor- und frühgeschichtliche Kulturen mit matriarchalen Strukturen waren
stets verbunden mit einer starken Ausrichtung am Mond, also einer
„Mondmythologie“ oder „Mond-Nacht-Psychologie“. Das „Große Weibliche“
wurde in Zusammenhang mit Mond, Nachtmeer und Nachthimmel erfaßt.


Mit dem Wechsel zur „aufgeklärten“, an Ratio und Vernunft orientierten,
patriarchalen Gesellschaft in der griechisch-römischen Antike und im
Christentum beherrschte die Sonne als zentrales Gestirn das Tun und
Denken der Menschen. Mithras- und Stierkampfkult (beides Sonnenkulte)
zeugen von diesem frühen Wandel. Noch heute erfährt im Abendland die
patriarchale „Sonne-Tag-Psychologie“ die stärkere Gewichtung.


Der Mond symbolisiert und fördert demnach die geheimnisvollen und
unsichtbaren Kräfte der weiblichen Sphäre, die passiven, empfangenden
Kräfte der Intuition, wogegen die Sonne als „männliches“ Gestirn für
das Tagbewußtsein, aktiven Tatendrang und für erhellendes Denken steht.
In Mozarts „Zauberflöte“ sind in der Königin der Nacht und Sarastro,
dem Hüter des Sonnenkreises, diese beiden archetypischen Machtsphären
meisterhaft konfrontiert.

          
          
          Wiederentdecktes Mond-Bewußtsein
Was nun aber war der Anstoß für den aktuellen Trend des
wiederentdeckten Mond-Bewußtseins? Die Initialzündung brachten zwei
Bücher von Johanna Paungger und Thomas Poppe, die vor einigen Jahren
unter den Titeln „Vom richtigen Zeitpunkt - Die Anwendung des
Mondkalenders im täglichen Leben“ (1991) und „Aus eigener Kraft -
Gesundsein und Gesundwerden in Harmonie mit Natur- und Mondrhythmen“
(1993) erschienen sind.


Frau Paungger entstammt einer Bergbauernfamilie aus Tirol, wo das
traditionelle Erfahrungswissen um die Mondphasen und -rhythmen in
weiten Teilen erhalten geblieben ist. Sie lebt heute in München. Die
Bücher entstanden in Zusammenarbeit mit Thomas Poppe, der Frau
Paunggers Kenntnisse niederschrieb.

          
          Vom richtigen Zeitpunkt
          Zahlreiche Phänomene der Natur stehen in Beziehung zur Mondwanderung.
Zu den unbestreitbaren und leicht wahrnehmbaren Beeinflussungen gehören
Ebbe und Flut, die statistisch erwiesene Geburtenhäufung an und um
Vollmond, die Monatsblutung der Frau u. v. m. Viele unserer Feiertage
hängen vom Mondstand ab - Ostern beispielsweise fällt immer auf den
ersten Sonntag, der dem ersten Vollmond nach Frühlingsanfang folgt.
Freilebende Tiere richten sich nach dem Mondstand, so zum Beispiel
Vögel beim Bau der Nester.


Die genaue Beobachtungsgabe unserer im Einklang mit der Natur lebenden
Vorfahren ergab, daß alltägliche Arbeiten in Haus und Garten, Diäten,
Körperpflege, medizinische Behandlungen und Eingriffe, die Anwendung
von Tees und Heilkräutern, das Sammeln und Ernten von Pflanzen und die
Verwertbarkeit von Nahrungsmitteln an bestimmten Tagen von größerem
oder geringerem Erfolg und Nutzen sind.

Wie der Mensch sind
auch die Pflanzen, die er sät und erntet, von Tag zu Tag
unterschiedlichen Energien ausgesetzt, so daß allgemein die Maxime
gilt: „Der Erfolg einer Absicht hängt nicht nur vom Vorhandensein der
nötigen Fähigkeiten und Hilfsmittel ab, sondern entscheidend auch vom
Zeitpunkt des Handelns“. Diese Erkenntnis machte unsere Vorfahren zu
„Meistern des richtigen Zeitpunkts“.

Im Zuge von
Industrialisierung, Naturentfremdung, Technikwahn und Apparatemedizin
geriet dieses Wissen jedoch mehr und mehr in Vergessenheit, Quantität
trat an die Stelle von Qualität, technische Instrumente, Maschinen,
Kunstdünger, Pestizide, Antibiotika verhießen schnelle, zeitsparende,
immer wirksame Methoden. Dieses Rad rollt heute noch weiter, obwohl der
Irrtum längst erkannt ist. Denn die Natur rächt sich: Schädlinge und
Bakterien werden resistent, die Böden sind mineralisch ausgelaugt, die
Menschen ebenso. Der Kampf gegen die sogenannten
Zivilisationskrankheiten ist ein Sisyphoskampf, die Kosten im
Gesundheitswesen explodieren.

          
          Die Wirkungen des Mondes
Wie sehen nun die Wirkungen des Mondes im einzelnen aus und wie kommen
sie zustande? Wie die Sonne durchwandert auch der Mond alle zwölf
Tierkreiszeichen und gibt damit zwölf unterschiedliche „Kraftimpulse“.
Die Sonne durchläuft die zwölf Tierkreiszeichen in jeweils einem Jahr,
der Mond dagegen im Laufe eines Monats (man vergleiche die
etymologische Verknüpfung Mond-Monat, während man üblicherweise von
einem „Sonnenjahr“ spricht).


Jeden Neumond stehen Mond und Sonne zwei bis drei Tage lang im selben
Sternbild (die Achse Betrachter-Mond-Sonne ergibt dann eine gerade
Linie). Je nachdem, welches Sternzeichen der Mond gerade durchquert,
ist sein Einfluß auf die Natur ein anderer. Zu dieser Gesetzmäßigkeit
kommen sechs weitere hinzu, so daß sich sieben verschiedene Zustände
des Mondes auflisten lassen, die sich gegenseitig durchdringen und
dadurch verstärken, abschwächen oder gar neutralisieren können: Neumond
bzw. Vollmond, abnehmender bzw. zunehmender Mond, der jeweilige Stand
des Mondes in einem Sternzeichen des Tierkreises (wobei der Übergang
von einem Zeichen zum andern weich, d.h. überlappend erfolgt) und der
aufsteigende sowie der absteigende Mond.

Die Wirkung des
zunehmenden Mondes, gipfelnd im Vollmond, ist passiv-nehmend,
aufbauend, kräftigend, stärkend, absorbierend, Energie speichernd.
Alles, was dem Körper zugeführt werden soll, wirkt jetzt doppelt gut.
Es ist die Zeit der Schonung, Erholung, des Kräftetankens.


Der abnehmende Mond, gipfelnd im Neumond, hat aktiv-gebenden Effekt. Er
fördert entgiftende, entlastende, abführende, abbauende, ausspülende,
entschlackende Prozesse. Er verleitet zu Aktivität und
Energieverausgabung. Das Prinzip von abnehmendem und zunehmendem Mond
entspricht dem Gesetz von Geben und Nehmen, von Anspannung und
Entspannung, von Einatmen und Ausatmen, Yin und Yang.

Die
Kraft des auf- und absteigenden Mondes hat nichts mit dem zu- und
abnehmenden Mond zu tun, sondern hängt mit dem Stand des Mondes im
Tierkreis zusammen. Die aufsteigende Mondkraft wirkt von der Winter-
bis zur Sommersonnenwende (21. Dezember - 21. Juni) und steht in
Verbindung mit Winter und Frühling, der langsamen Zunahme, dem Keimen,
dem Wachstum, der Blüte (also der oberirdischen Entwicklung der
Pflanzen) und dem Aufsteigen der Säfte. Die zweite Jahreshälfte wird
vom absteigenden Mond beherrscht. Es ist die Zeit von Sommer und
Herbst, die von Reife, Ernte und Verfall, von absteigenden Säften und
unterirdischer Pflanzenentwicklung durch vermehrte Wurzelbildung
geprägt ist. Die auf- und absteigenden Mondkräfte wirken jedoch nicht
nur innerhalb der beiden Jahreshälften, sondern wiederum auch innerhalb
eines jeden Monats (aufsteigend von Schütze bis Stier, absteigend von
Zwillinge bis Skorpion).

Zu diesen Mondregeln kommt nun für
den Menschen die wichtige Erkenntnis hinzu, daß bestimmte Organe und
Körperteile in direktem Verhältnis zu dem jeweiligen Tierkreiszeichen
stehen, das der Mond gerade durchquert. Schon Hippokrates wußte: „Wer
Medizin betreibt, ohne den Nutzen der Bewegung der Sterne zu
berücksichtigen, ist ein Narr.“

Daraus ergeben sich folgende
Grundregeln: Alles, was man für das Wohlergehen jener Körperregion tut,
die von dem Zeichen regiert wird, das der Mond gerade durchläuft, ist
wirksamer als an anderen Tagen. Und umgekehrt gilt: Alles, was die
Körperregion, die von dem Zeichen regiert wird, das der Mond gerade
durchschreitet, besonders belastet, wirkt schädlicher als an anderen
Tagen. Chirurgische Eingriffe werden am besten bei abnehmendem Mond und
nicht an dem Organ bzw. Körperteil vorgenommen, das gerade mit dem
Mondstand korrespondiert.

Die Kombination der Kräfte des zu-
bzw. abnehmenden Mondes mit dessen Stand im jeweiligen Tierkreiszeichen
und der damit verbundenen Beeinflussung einer Körperregion beinhaltet
weitere gezielte Maßnahmen zur bewußten Unterstützung körperlichen
Wohlbefindens. Aus diesen Erkenntnissen lassen sich unschwer einige
Bereiche ableiten, für die sich das Wissen „vom richtigen Zeitpunkt“
als besonders nutzbringend und hilfreich erweist. ...



Quelle: www-gral.de

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BeitragVerfasst am: 20.05.2007 01:24 Nach oben


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